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Cheers,
Markus
Thursday, April 23. 2009
Einführung der Zensur in Deutschland?
Nachdem angesichts des Wahljahres ganz plötzlich einige Politiker entdeckt haben, daß Kinder geschützt werden müssen, wird seit einigen Wochen grandios die KiPo-Trommel besonders laut von unserer Familienministerin von der Leyen gespielt.
Generell ist es absolut richtig, gegen die Herstellung, den Vertrieb und den Konsum von KiPo vorzugehen, und zwar mit aller Entschlossenheit und allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Keinesfalls kann man diesen üblen Sumpf ausräuchern, wenn man lediglich die Blätter abreißt, aber die Wurzeln in Ruhe läßt.
Angesichts dieser Tatsache ist es mehr als besorgniserregend, wie unter dem Vorwand der Bekämpfung von KiPo Filter- und Zensurmaßnahmen beschlossen wurden, die in dieser Form einzigartig sind. Wer sich nicht den ganzen Artikel auf Heise durchlesen möchte, für den fasse ich hier die wichtigsten Fakten zusammen:
- Zugriffe auf Seiten mit kinderpornographischen Inhalten sollen zukünftig von allen großen Internet Service Providern geblockt werden. Dabei wird ein rotes Stopschild mit einem entsprechenden Hinweis angezeigt
- Sämtliche IP-Adressen sollen dabei mitprotokolliert werden und den Strafverfolgungsbehörden der Zugriff (in Echtzeit) auf diese Daten ermöglicht werden
- Die entsprechende (geheime) Sperrliste wird vom BKA gepflegt. Die Inhalte dieser Sperrliste sind selbstverständlich streng geheim
Kaum jemand wird hier widersprechen wollen - schließlich muß KiPo mit allen verfügbaren Mitteln bekämpft werden. Nichtsdestotrotz entsteht hier eine ganz häßliche Sache, die jeden betrifft, der im Internet surft und Links anklickt - warum das so ist, werde ich nachfolgend erklären:
Niemand außer dem BKA weiß, welche URLS in der Sperrliste enthalten sind. Was passiert also, wenn fälschlicherweise völlig harmlose URLs auf diese Liste geraten, so wie es in anderen Ländern schon geschehen ist?
Neu im Gesetzesentwurf ist die Tatsache, daß es nicht nur bei der Anzeige eines Stopschildes bleibt, sondern stattdessen auch die IP-Adressen desjenigen protokolliert wird, der die Seite angesurft hat. Den Strafverfolgungsbehörden soll der Zugriff auf diese Daten nach dem Entwurf in "Echtzeit" möglich sein
Der absolute Hammer aber ist, daß nun plötzlich auch noch die Unschuldsvermutung ausgehebelt wird. Im Heise-Artikel wird Frau Zypries wie folgt zitiert:
Der Rechtsstaat verlangt laut der SPD-Politikerin aber auch, dass die über die Stopp-Seite ausfindig gemachten Straftäter verfolgt und anklagt werden. Der Entwurf sehe daher vor, dass es für die Strafverfolger möglich sei, "in Echtzeit" direkt beim Provider auf die IP-Adressen der "Nutzer" des virtuellen Warnschilds zuzugreifen. Eine Strafbarkeit liege schon in dem Moment vor, wenn nicht nachgewiesen werden könne, dass es sich um ein Versehen oder eine automatische Weiterleitung gehandelt habe.
Im Klartext: Nun muß jeder in Zukunft beweisen, daß er eine stinknormale Webseite ansurfen wollte und dafür mit dem Stopschild und evtl. weiteren Konsequenzen belohnt wurde. Hallo? Da kann doch was nicht stimmen?! Bislang dachte ich immer, daß ich in einem Rechtsstaat leben würde, aber so langsam aber sicher kommen mir da Zweifel.
Angesichts dieser Entwicklung habe ich auch keine Zweifel daran, daß schon in absehbarer Zeit die nächsten Politiker mit weiteren guten Ideen für die Filterliste kommen, und das wäre schlichtweg nicht anderes als Zensur und somit aus meiner Sicht ein klarer Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit!
Wer also in Zukunft seine Privatsphäre und/oder seine Anonymität im Internet verstärken möchte, der tut gut daran, anonym zu surfen. Auf eine leicht bedienbare Lösung hatte ich bereits vor einiger Zeit hingewiesen, und ich möchte es an dieser Stelle aus gegebenem Anlaß nochmal tun: Mit dem K-Tor Privacy Stick steht eine leicht bedienbare Lösung zum anonymen Surfen auf einem USB-Stick zur Verfügung, die dank einer benutzerfreundlichen deutschen Oberfläche auch unbedarften Anwendern in wenigen Minuten Anonymität verschafft.
Thursday, April 9. 2009
Blockmaster SafeStick: USB-Stick mit integrierter AES256-Hardwareverschlüsselung
Wer kennt das Problem nicht? Immer öfter werden sensible Daten aus dem Privat- und Geschäftsleben auf USB-Sticks transportiert, ohne daß darauf gespeicherte Daten besonders geschützt oder verschlüsselt wären.
Mittlerweile gibt es zwar etliche USB-Sticks mit Schutzfunktion in allerlei Ausführungen auf dem Markt, aber genau genommen gibt es nur wenige USB-Sticks mit integrierter Hardwareverschlüsselung, die wirklich brauchbar und empfehlenswert sind. Ein großes Manko ist beispielsweise, daß für die meisten Sticks Adminrechte auf dem System benötigt werden, auf dem sie gerade eingesetzt werden - in der Praxis ist das oft ein K.O.-Kriterium, da beispielsweise auf Firmenrechnern in den meisten Fällen keine Adminrechte vorhanden sein dürften.
Ich möchte deshalb heute kurz den Blockmaster SafeStick® vorstellen, mit dem ich bislang sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Er läßt sich ohne Adminrechte betreiben und - vor allem für Unternehmen wichtig - über eine optional erhältliche Managementkonsole speziell für den Einsatz in Firmen anpassen und verwalten.
Darüber hinaus ist der Blockmaster SafeStick® FIPS-zertifiziert und in verschiedenen Größen erhältlich. Die mitgelieferte Software auf dem Stick ist ausgesprochen benutzerfreundlich und erlaubt auch weniger erfahrenen Anwendern den schnellen Einstieg in die Welt der hardwareverschlüsselten USB-Sticks.
Der Einfachheit halber erlaube ich mir, die Beschreibung vollständig von hier zu übernehmen:
SafeStick 1 GB NEU mit AES256-Hardwareverschlüsselung
Einstecken und loslegen
SafeStick® kann sofort verwendet werden. Es ist keine Softwareinstallation nötig, der Passwortdialog öffnet sofort vom SafeStick®. Weiterhin sind keine administrativen Rechte auf dem Rechner erforderlich. Der SafeStick® findet durch seine einfache Handhabung eine sofortige Akzeptanz beim Anwender.
Transparente AES256-Hardwareverschlüsselung
Die Hardwareverschlüsselung des auf dem Stick befindlichen Prozessors verwendet den AES256-Algorithmus und verschlüsselt schnell und einfach alle Informationen. Die Kommunikation ist mit RSA1024 verschlüsselt. Der SafeStick® funktioniert wie ein normales USB Flash Laufwerk, sobald er entsperrt wurde.
Hohe Qualität
SafeStick® verwendet die höchste Qualität der am Markt verfügbaren NAND Flash Speicher. In Kombination mit dem Verschlüsselungsalgorithmus stellt SafeStick® sicher, daß die Zugriffszeit schnell und zuverlässig und die Lebensdauer hoch ist.
Schutz vor Brute Force Attacken
Wenn Passwörter zu oft falsch eingegeben werden, sperrt SafeStick® den Zugriff und löscht die Daten. Diese Funktion wird intern im SafeStick® sichergestellt.
Passwortrücksetzung und zusätzliche Funktionen
Wenn der Anwender sein Passwort vergisst, kann der SafeStick® auf den Auslieferungsstand zurückgesetzt werden, wobei alle Informationen permanent und sicher gelöscht werden. Eine weitere zusätzlich käufliche SafeConsole® kann speziell für Unternehmen konfigurierte Sticks auch ohne Datenverlust zurücksetzen. Weitere speziell angepasste Anwendungen können integriert werden.
Einstellbare automatische Verriegelung bei Inaktivität
Softwaremäßig läßt sich optional eine Zeitspanne definieren, nach deren Ablauf der Stick bei Inaktivität des Anwenders automatisch wieder gesperrt wird.
Optionale SafeConsole® Recovery
Vergessene Passwörter können zentral mit Hilfe einer SafeConsole® zurückgesetzt werden. Der Anwender kann innerhalb von Minuten wieder arbeiten. Die Anwendbarkeit der SafeConsole® wird
für ein Unternehmen auf die entsprechenden SafeSticks® angepasst.
Verfügbare Speichergößen
512MB, 1GB, 2GB, 4GB, 8GB, 16GB, 32GB und 64GB.
Thursday, January 8. 2009
Vorratsdatenspeicherung? Nein, Danke!
Wie sich vielleicht mittlerweile herumgesprochen hat, wurde zum 1. Januar 2009 die zweite Stufe der Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Deutschland umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt werden nunmehr auch Internet-Verbindungsdaten sowie Angaben über versendete Mails für sechs Monate von ISPs wie T-Com, Arcor usw. gespeichert. Im folgenden möchte ich vorstellen, wie mit Hilfe einer fertig konfektionierten Lösung auf einem USB-Stick der Datenschnüffelei zumindest teilweise erfolgreich Einhalt geboten werden kann.
Continue reading "Vorratsdatenspeicherung? ... »Wednesday, March 12. 2008
SHAshlik 2.0.5 Build 07336 - SHA generator for SHA-1/512 hashes
SHAshlik is a command line tool which helps you to create SHA-1/512 hashes for files. It provides also support for wildcards and subdirectories. For MUTE users a MUTE compatible hash generation method is integrated as well as for StealthNet.
Download: http://board.planetpeer.de/index.php/topic,3634.0.html
