Wie sich vielleicht mittlerweile herumgesprochen hat, wurde zum 1. Januar 2009 die zweite Stufe der Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Deutschland umgesetzt. Seit diesem Zeitpunkt werden nunmehr auch Internet-Verbindungsdaten sowie Angaben über versendete Mails für sechs Monate von ISPs wie T-Com, Arcor usw. gespeichert. Im folgenden möchte ich vorstellen, wie mit Hilfe einer fertig konfektionierten Lösung auf einem USB-Stick der Datenschnüffelei zumindest teilweise erfolgreich Einhalt geboten werden kann.
Thursday, January 8. 2009
Vorratsdatenspeicherung? Nein, Danke!
Daß mit der Vorratsdatenspeicherung generell sämtliche Bundesbürger unter Generalverdacht gestellt werden, mag manchem bitter aufstoßen. Zu Recht, wie ich meine - schließlich handelt es sich bei der VDS um einen massiven Einschnitt in unsere Grundrechte und unsere Privatsphäre, und selbst wenn völlig harmlose Mails versendet werden, so geht dies den Staat in keinster Weise etwas an!
Glücklicherweise gibt es dennoch Mittel und Wege, um sich für die VDS zumindest teilweise etwas unsichtbar zu machen und von ihrem Radar zu verschwinden. Dafür sind jedoch in der Regel gewisse Fachkenntnisse erforderlich, die der "normale" Anwender vielleicht nach stundenlangem recherchieren zusammenkratzen kann, aber letztendlich frustriert aufgibt, weil die ganzen Anleitungen im Internet für ihn zu kompliziert und damit unbrauchbar sind.
Ich möchte deshalb an dieser Stelle auf die sog. K-Tor-Serie aufmerksam machen; bei den K-Tor Privacy Sticks (Privacy Dongles) handelt es sich um optimal vorkonfigurierte und sofort einsatzfähige USB-Sticks, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich sind. Während das kleinste Modell die Möglichkeit des anonymen Surfens bietet (K-Tor Privacy), können mit K-Tor Privacy Deluxe Daten auf dem USB-Stick zusätzlich in einem TrueCrypt-verschlüsselten Container gespeichert werden.
Das High-End-Model K-Tor Privacy Ultimate bietet zusätzlich sogar noch die Möglichkeit, ein komplett privates und vom öffentlichen Internet unabhängiges Freund-zu-Freund-Netzwerk einzurichten. Dieses Netzwerk ist vollständig verschlüsselt und erlaubt - von der VDS unbeobachtet! - das Mailen, Chatten sowie Tauschen von Dateien mit vertrauenswürdigen Freunden.
Der Einfachheit halber habe ich den folgenden Text von der Herstellerwebseite übernommen:
Anonymität, Privatsphäre und Datenschutz
Spätestens mit der Einführung der Internet-Vorratsdatenspeicherung ab 1. Januar 2009 wird jeder Bundesbürger noch ein bißchen gläserner und durchsichtiger - zumindest für den Staat. Durch die Vorratsdatenspeicherung werden zusätzlich neben den Verbindungsdaten beim Telefonieren ab Neujahr auch alle Internet-Verbindungsdaten für ein halbes Jahr gespeichert.
Unter anderem beinhaltet dies die aktuelle IP-Adresse, Beginn und Ende der Internet-Nutzung sowie die Anschlußkennung. Zudem werden bei E-Mails die Adressen des Absenders und Empfängers sowie beide IP-Adressen gespeichert. Laut Gesetz sind Telekommunikationsunternehmen sowie Internet Service Provider wie T-Online, Arcor usw. zur Speicherung dieser Daten für sechs Monate verpflichtet. Bei einem konkreten Verdacht haben Strafverfolger darauf Zugriff.
Von dem ungeheuren Eingriff in die Privatsphäre jedes einzelnen einmal abgesehen, wird mit der VDS grundsätzlich jeder Bundesbürger zunächst unter Generalverdacht gestellt, obwohl die VDS - wie so vieles andere auch - selbstverständlich nur der Terrorismusbekämpfung dienen soll. Viel schlimmer noch aber ist die Tatsache, daß niemand genau nachvollziehen kann, wer tatsächlich alles Zugriff auf diese Daten bekommt und für welche Zwecke sie in Zukunft sonst noch genutzt werden. Bekannt ist bislang nur, daß "befreundete" ausländische Nachrichtendienste ebenfalls Zugriff auf diesen Daten bekommen sollen.
Die Datenschutzskandale im Jahr 2008 in Deutschland haben ganz klar gezeigt, daß Daten - wenn sie erst einmal gespeichert sind - vor Mißbrauch nicht sicher sind. Glücklicherweise gibt es in der Zwischenzeit probate Mittel, um möglichst wenig Spuren im Internet zu hinterlassen und sich erfolgreich gegen die Internet-Vorratsdatenspeicherung zur Wehr zu setzen.
Wir bieten bereits seit einiger Zeit die K-Tor Privacy-Reihe an. Dabei handelt es sich um vorkonfigurierte USB-Sticks, die in verschiedenen Ausführungen und Preiskategorieren verfügbar sind. Die Besonderheit der K-Tor Privacy Sticks ist, daß sämtliche Software portabel vom USB-Stick gestartet werden kann - es ist keinerlei zusätzliche Softwareinstallation notwenig, um die volle Funktionalität nutzen zu können.
USB-Stick mit einem vorkonfigurierten Softwarepaket, mit dem Sie sofort anonym surfen können. Einfach in einen freien USB-Port einstecken, die Software starten und bereits einige Minuten später können Sie anonym surfen.
USB-Stick mit einem vorkonfigurierten Softwarepaket, mit dem Sie sofort anonym surfen und zugleich Ihre Daten verschlüsselt speichern können. Sämtliche Programme und Daten werden in einem verschlüsselten Container abgelegt, so daß selbst bei Verlust oder Diebstahl des USB-Sticks niemand weiß, welche Daten Sie auf dem Stick gespeichert haben.
USB-Stick mit einem vorkonfigurierten Softwarepaket, mit dem Sie sofort anonym surfen und zugleich Ihre Daten verschlüsselt speichern können. Außerdem können Sie mit einem weiteren Softwarepaket absolut sicher mailen, chatten und Filesharing über ein eigenes sicheres, verschlüsseltes und vom restlichen Internet völlig abgeschottetes Freund-zu-Freund-Netzwerk betreiben. Beim Versenden von Mails innerhalb Ihres privaten Netzes hinterlassen Sie keinerlei Spuren, wie Sie beispielsweise beim Versand von E-Mails über reguläre und öffentliche ab 1. Januar 2009 entstehen.
Erhältlich sind die vorgenannten Lösungen im Shop des Anbieters.
